Einmal gekauftes Geschenkpapier ist nach einmaligem Gebrauch ja nicht automatisch kaputt. Bewahrt es darum auf und verwendet es nochmal!
Natürlich muss das Geschenk dazu vorsichtig ausgepackt worden sein. Aber: Eingerissene Kanten kann man abschneiden oder umfalten. Und wenn das Papier verknittert ist, leistet ein Bügeleisen gute Dienste. Legt dazu einfach ein Küchenhandtuch über das Papier und bügelt leicht drüber. Aber bitte nicht zu lang und nicht zu fest, manche Papiere geben bei zu großer Hitze Farbe ab.
Wer vermeiden will, einen seiner letzten Schenker mit seinem eigenen Geschenkpapier zu beglücken, schreibt einfach mit Bleistift den Namen des betreffenden auf die Rückseite, sollte aber tunlichst nicht vergessen, diesen vor der Schenkung auch wieder zu tilgen. Je nach Größe eignen sich solche „Alt“-Papiere wunderbar, um MEINFOTO Fotogeschenke zu verpacken!
Selbstgemacht ist Selbstgedacht!
Nutzt darum euren Hirnschmalz und schaut euch um – eine liebevoll gestaltete Verpackung sagt schließlich mehr über eure Beziehung aus, als ihr denkt. Und wenn ihr euch schon beim Geschenk Gedanken gemacht habt, warum nicht auch bei der Verpackung? Bastelt doch zum Beispiel mal eine Collage aus alten Zeitschriften oder Werbebeilagen oder nutzt (Vorsicht, das kann weh tun) alte Buchseiten, um eure Geschenke wirksam in Szene zu setzen. Dabei sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. So könnt ihr beispielsweise Textstellen nutzen, die etwas über den oder die Beschenkte aussagen oder Bilder, die einen besonderen Bezug zum Geschenk herstellen.
Auch alte Tageszeitungen sollten nicht sofort nach Gebrauch den Weg alles irdischen gehen müssen, wenn es noch Feste und Feierlichkeiten gibt, die sie untermalen können. Und besonders die eignen sich hervorragend, um textile Geschenke wie Fotodecken oder -Kissen zu verpacken. Man kann natürlich auch vorausschauend denken und darauf achten, dass die Zeitung das Geburtsdatum des zu beschenkenden trägt. Für eine schöne Message könnt ihr auch hier einfach Buchstaben oder Textzeilen ausschneiden und platzieren. Besonders gut funktioniert das auf braunem Packpapier.
Und es gibt noch so viel mehr: Notenblätter, Kalenderseiten (für einen unserer MEINFOTO Kalender) oder Schnittmuster, Landkarten (für die MEINFOTO Weltkarte), alte Stadtpläne und besonders bunt: Comics (für die MEINFOTO Paw Patrol Kollektion), eignen sich perfekt für eine individuelle Verpackung mit Format.
Na? Daran schonmal gedacht? Wenn Ihr zum Beispiel Socken, Schal oder Mütze verschenkt, nutzt doch das Innenleben, um ein weiteres Präsent darin zu verstecken! Eine unserer tollen Fototassen findet sicherlich Platz in einem Socken – aber auch die MIXPIX® lassen sich in einem schönen Schal ganz wunderbar verstecken. Mit einer schicken Schleife und ein paar netten Zeilen macht das richtig was her. Ihr wollt eine Koch- oder Grillfibel oder ein MEINFOTO Fotobuch verschenken? Vielleicht legt ihr noch eine Schürze dazu, bzw. das Buch hinein. Starke Idee, starke Umsetzung. 10 Punkte!
Ihr habt euch vor kurzem noch neue Schuhe gekauft und den Karton mitgenommen? Perfekt. Dann habt ihr ja schon die ideale Verpackung für unsere Mixblox und könnt euch jetzt kreativ so richtig austoben: Nutzt buntes Bastelpapier, Zeitungs- oder Stoffreste, Tapetenstücke oder Naturmaterialien wie Moos und Geäst, um eure Box für die Blox neu einzuschlagen und zu einer ganz besonderen Schatztruhe umzufunktionieren. Gerade Naturmaterialien veredeln eine solche Verpackung besonders schön und lassen viele tolle Gestaltungsmöglichkeiten zu. Auch der Küchenschrank gibt sicherlich einiges dafür her, verfügt er doch naturgemäß über viele auch kleine Kartons und Verpackungen, die sich zum Beispiel für Fotogrußkarten bestens upcyceln lassen.
Edel, weich und warm: Wer von euch gern selbst näht, kann auch mit Textilen Stoffen ganz besondere Geschenkverpackungen kreieren. Kleine Stoffbeutel zum Beispiel eignen sich hervorragend für einen Adventskalender und lassen sich auch gemeinsam mit dem Nachwuchs leicht selbst herstellen. Nehmt dazu einfach eine dicke Nadel und einen ebenfalls dicken Faden, den ihr dann an den Kanten einfädelt. Das gibt jedem Beutel einen ganz individuellen Look. Mit etwas Kleber und schönen Applikationen lassen die sich auch noch verzieren. Aber auch wie Papier verwendet ist Stoff von angenehmer Hap- und Optik. Habt Ihr Salbei, Thymian oder Lavendel im Garten? Dann noch ein zusätzlicher Tipp: Schneidet euch was zurecht und gebt es in solche Beutel. Das bringt jeden Kleiderschrank zum Duften und verfehlt auch im Bad seine Wirkung nicht!
Es soll etwas größeres sein, wie zum Beispiel eine Leinwand von MEINFOTO? Dann schaut doch mal auf unserer Seite vorbei und besorgt euch eine Fotokuscheldecke zum einwickeln eurer Leinwand. Das ist ein doppelter Spaß und ein doppelter Hingucker!
Wer von euch zu diesem Zweck Stoff kaufen möchte oder muss, achtet bitte darauf, faire und biologisch unbedenkliche Stoffe auszuwählen.
Besonders in der Weihnachtszeit wird viel gebacken und angemischt: Liköre, Plätzchen und Kräutermischungen stehen besonders bei Familien mit Kindern auf dem Plan, sind sie doch ideale Gaben an die Paten oder die Großeltern. Mit Liebe gemacht eben. Solche Spezereien verpackt man natürlich immer noch besser in einem ansprechenden Glas, bei dem man dann schon vorab sehen kann, was einen erwartet.
Was ihr selbst dann darin versenkt, um euren Liebsten eine Freude zu machen, ist nur noch eurer Fantasie und Kreativität überlassen. Ein kleiner Tipp sei euch aber gegönnt: Rezepte für selbstgemachte Liköre findet ihr zu Hauf im Internet, krosse Schokoflakes lassen sich im Handumdrehen mit Cornflakes und eurer Lieblingsschokolade herstellen und auch für den nützlichen Arnika Kneipp Schnaps (nicht zum Trinken!) finden sich Rezepturen im world wide web. Take a look! Aber auch auf MEINFOTO findet ihr kleine Geschenke, die sich perfekt in ein Glas einfügen. Oder ihr nehmt direkt unsere magische Fototasse, um etwas anderes darin und darauf zu verstecken!
Auch Blechdosen jeder Couleur sind ideal geeignet, um als Geschenkverpackung zu dienen. Schließlich hat jeder mindestens eine Dose irgendwo im Haus. Die Dose kann der Beschenkte prima für die Aufbewahrung nutzen – darüber hinaus hat er weder haptisch noch optisch die Möglichkeit, zu erahnen, was sich im Inneren der Verpackung versteckt. Vielleicht ein MEINFOTO Mousepad? Ein MEINFOTO Acrylpuzzle? Lasst euren Gedanken freien Lauf!
Mit den neueren Dosenöffnern lassen sich Konservendosen heute so öffnen, das ein wiederverwendbarer Deckel beim Aufschneiden entsteht. Somit eignen sich auch diese Büchsen hervorragend als Verpackung für kleinere Geschenke. Wer jetzt noch gut malen kann, hat am Ende zwar nur einen halbechten Warhol – dafür aber einen echten Klassiker kreiert!
Eine ganz besondere Idee, die allerdings auch etwas Zeit benötigt, ist das selbst schöpfen von Papier. Hierbei bestimmt ihr selbst die Größe und die Optik des Papiers und könnt euch somit ein Papier herstellen, das all euren Verpackungsbedürfnissen entspricht. Ob Leinwand, Fotodecke oder Kissen – ihr habt es in der Hand. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Um euer eigenes Papier herzustellen benötigt ihr neben der erwähnten Zeit allerdings auch ein paar Materialien. Zum einen Altpapier oder weißes Toilettenpapier, wenn euer Papier weiß werden soll. Für bunte Farben nehmt ihr entsprechende Servietten. Dann einen Eimer für die Melange, einen Pürierstab, einen (selbstgebauten) Schöpfrahmen inkl. Fliegengitter, mehrere Putztücher & ein altes Frotteetuch, eine Wasserdichte Unterlage (z.B. Folie oder Wachstuch), ein Nudelholz, eine Wanne (etwas größer als der Schöpfrahmen) und eine Wäscheleine mit Klammern zum Aufhängen der fertigen Papiere.
Um eurem Geschenkpapier noch eine zusätzliche Note zu verleihen, könnt ihr darüber hinaus Blütentees, getrocknete Rosenblüten und Lavendel hinzugeben. Allerdings erst nach dem Schöpfen. Ihr werdet es sehen. Getrocknete Blätter und ggf. Farben (Wasser-, Aquarell-, Gouachefarbe) eignen sich ebenfalls perfekt für eine persönliche Note.
Die Melange, auch Pulpe genannt, stellt ihr ganz einfach her. Zerreißt das Papier in kleine Fetzen und vermengt sie mit heißem Wasser, bis ein Brei entsteht. Diesen lasst ihr über Nacht quellen. Dann zerkleinert die Masse mit einem Pürierstab oder im Mixer – die Pulpe hat nun die Konsistenz eines Rührteigs. Für den nächsten Schritt braucht ihr jetzt den Schöpfrahmen. Dafür könnt ihr auch einfach einen alten Bilderrahmen nehmen, den ihr mit Fliegengitter bespannt.
Schon kann die Papierproduktion starten!
Füllt dazu eure Wanne zur Hälfte mit Wasser und gebt etwas von der Pulpe dazu. Je mehr Pulpe ihr nehmt, umso dicker wird das Papier. Jetzt umrühren und den Schöpfrahmen schräg ins Wasser tauchen, waagerecht ausrichten und vorsichtig wieder aus der Flüssigkeit heben. Dann rund fünf Minuten abtropfen lassen.
Jetzt stehen euch zahlreiche Möglichkeiten offen, euer selbst geschöpftes Papier zu veredeln. Ist die Masse im Schöpfrahmen grob abgetropft, könnt ihr beispielsweise getrocknete Blütenblätter darüberstreuen. Auch Tees oder Gewürze geben dem Papier richtig was hinzu – angefangen beim wunderbar feinen Duft der Kräuter bis hin zu ihrer Optik. Sogar Blätter, wie zum Beispiel die von feinen Farnen, machen sich toll auf der unregelmäßigen Oberfläche.
Mit Aquarell- oder Wasserfarben könnt ihr dem Papier eine schöne Marmoroptik verleihen. Achtung: Soll das ganze Blatt durchgehend eingefärbt sein, muss man die Farbe bereits zur Pulpe geben.
Jetzt folgt schon der letzte Schritt vor der Trocknung, das sogenannte Gautschen. Dabei wird das Wasser aus dem Papier gedrückt. Legt die Arbeitsfläche dazu mit eurer wasserdichten Unterlage aus. Darüber kommt das Frotteetuch. Dann legt ein Putztuch auf den Papierbrei im Schöpfrahmen. Kippt den Rahmen nun auf die vorbereitete Arbeitsfläche und klopft leicht darauf, damit sich der Brei löst. Jetzt legt ihr ein weiteres Putztuch auf den Papierbrei, sodass er zwischen zwei Tüchern liegt. Mit dem Nudelholz rollt ihr nun das Wasser aus dem Brei – diesem Arbeitsschritt verdankt der Prozess seinen Namen: „Gautschen“. Das obere Putztuch solltet ihr dabei immer wieder auswringen oder durch ein trockenes Tuch ersetzen. Gautscht bitte solange, bis das Papier fast trocken ist.
Jetzt hängt ihr noch das Papier (zusammen mit dem unteren Tuch) auf die Leine und lasst es trocknen. So macht Geschenke verpacken Spaß, oder?
Das war es auch schon von uns. Wir hoffen, euch ein paar Anreize und Inspirationen gegeben zu haben und wünschen euch viel Spaß beim Einpacken, -wickeln und verschnüren.
Wir lesen uns!
Euer Team von MEINFOTO