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Fotos groß in Szene setzen

Der etwas andere Wandschmuck
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Das eigene Meisterwerk im Panorama-Großformat über dem Sofa – eine tolle Wanddeko! Noch aufregender und exklusiver könnt ihr eure Fotoprints mit den Anregungen in diesem Beitrag inszenieren. Und das Beste daran: Unsere Vorschläge bieten eine Menge Ideen, selbst Hand anzulegen und damit auch den einen oder anderen Euro zu sparen.

Panoramabilder

Ob großzügige Wandfläche oder überschaubarer Raum – mit einem großen Panoramaprint könnt ihr den Eindruck von Weite und Räumlichkeit nicht nur verstärken, sondern sogar erzeugen. Es macht sich demnach in kleinen Appartements sogar besonders gut! Für dieses Format eignen sich in allererster Linie natürlich Landschaftsszenen. Aber auch Motive von großen Stadtplätzen sowie Innenansichten architektonisch besonderer Bauten schaffen fesselnde Raum-Highlights.

Landschaft mit Bergen und grünen Feldern

Ein Foto im Panoramaformat erzeugt Weite und Räumlichkeit

Die moderne Technik macht es uns leicht: Viele Digitalkameras besitzen eine Panoramabild-Funktion, die sogar 360-Grad-Aufnahmen unterstützt. Des Weiteren finden sich im Internet zahlreiche kostengünstige oder sogar Gratis-Tools, mit denen ihr dasselbe Ergebnis erreicht, indem ihr mehrere Einzelbilder nahtlos zum fertigen Panorama zusammensetzt. Beispiele aus der Freeware-Ecke sind etwa Microsofts Image Composite Editor oder das OpenSource-Programm Hugin von Pablo d’Angelo.

Und als ambitionierter Hobby-Fotograf seid ihr vielleicht sogar bereits im Besitz eines Profi-Programms wie beispielsweise Adobe Photoshop oder Photoshop-Elements. Beide eignen sich natürlich ebenfalls bestens für diese Aufgabe.

Der fotografische Part

Zunächst gilt es, euer Wunschmotiv in Einzelbildern aufzunehmen, um diese dann per „Stitching“-Technik zum Panoramabild zusammenzufügen. Wichtig: Großformatige Drucke benötigen eine entsprechend hohe Auflösung, sonst werden sie in der Vergrößerung „matschig“ und unscharf. Selbst ganz normale Kompaktkameras bieten heutzutage jedoch genug Megapixel, um dieser Aufgabe problemlos gewachsen zu sein.

Stadtpanorama auf drei Fotos aufgeteilt

Ein so breites Bild bekommt ihr, indem ihr drei einzelne Fotos hinterher zusammenfügt

Auch wenn moderne Panorama-Tools einiges abfangen können, sollte die Kameraposition bei den Einzelaufnahmen möglichst immer gleich bleiben; die Einstellungen sollten nach Möglichkeit ebenfalls beibehalten werden. Die meisten Programme korrigieren zwar unterschiedliche Verschlusszeiten, Zoom-Unterschiede und Brennweiten, doch dieses Feature hat seine natürlichen Grenzen. Im Idealfall geht ihr deshalb folgendermaßen vor:

  • Am besten setzt ihr eure Kamera auf ein Stativ, bevor ihr die Einzelbilder für das Panorama fotografiert. Zur Not tut es auch ein Mauervorsprung oder eine ähnliche feste Unterlage.
  • Nehmt zuerst die am weitesten rechts oder am weitesten links gelegene Ansicht auf und dreht die Kamera nach jeder Aufnahme ein Stückchen weiter – nicht zu weit, denn die Bilder müssen sich jeweils ein Stückchen überlappen, damit sie später am Computer nahtlos montiert werden können. Vielleicht fotografiert ihr vorsichtshalber mehrere solcher Einzelbildreihen.
  • Anschließend übergebt ihr sie dem Panorama-Editor und dieser übernimmt die Montage für euch.
Blick auf die Stadt von einer Mauer

Auch ohne Stativ möglich, aber schwieriger: Stützt euch beim Fotografieren z.B. an einer Mauer ab

Größe und Finish

Bevor ihr vom Ergebnis einen Fotodruck bestellt, müsst ihr euch über die optimale Größe und das Finish klar werden. Beides hängt sowohl von der Raumsituation als auch vom Motiv und natürlich vom Geldbeutel ab (obgleich ih rbei uns große und wirklich günstige Panoramadrucke bekommt). Auch wenn sich diese Investition für einen so individuellen und exklusiven Raumschmuck also ganz bestimmt lohnt, bestellt ihr am besten vorab einen Abzug in einem kleineren Format, um euch zu überzeugen, dass die Farben wirklich so herauskommen wie an eurem Monitor.

Split-Fotos

Überraschende und faszinierende Akzente könnt ihr mit der Teilung eines großformatigen Motivs setzen. Ob es ein Zwei-, Drei- oder gar Achtteiler wird, hängt natürlich sowohl vom Motiv als auch von dem dafür vorgesehen Platz ab. Für diese Form der Präsentation eignen sich prinzipiell sämtliche denkbaren Motive – es kommt lediglich auf eine kluge und spannende Aufteilung an. Das Prinzip ist einfach: Ihr teilt euer Foto in mehrere Abschnitte auf und lasst diese einzeln drucken. Die fertigen Einzelprints hängt ihr nun mit einem kleinen Abstand nebeneinander oder – je nach Aufteilung – übereinander an die Wand. So erzielt ihr einen wunderschönen Galerie-Look in euren eigenen Räumen.

3 teilige Leinwand über dem Sofa

Teilt euer Foto in mehrere Abschnitte und hängt sie als einzelne Leinwände auf

Einfache Landschaftsmotive, Makroaufnahmen etwa von Blumen oder abstrakte Kompositionen könnt ihr in nahezu beliebig viele Teilbilder aufsplitten. Soll dabei ein bestimmter Bildausschnitt betont werden, wirkt es sehr raffiniert, wenn ihr diesen in einem größeren Format drucken lasst, als die restlichen Ausschnitte des Motivs. Verschiedene Höhen und Breiten der Einzelelemente des geteilten Bildes – auch in Kombination – lenken den Blick des Betrachters auf das zentrale Thema.

Bereits mit einem einfachen, beispielsweise im Verhältnis zwei Drittel zu ein Drittel geteilten Foto erzielt ihr auf begrenztem Raum ein sehr schönes Ergebnis. An einer großen Wandfläche könnt ihr euch richtig austoben: Hier sind die Kombinationsmöglichkeiten schier endlos.

Ungleich große Leinwanddrucke

Teilt euer Motiv in mehrere ungleich große Leinwände auf und bestimmt so den Fokus

Vorarbeiten im Bildbearbeitungsprogramm

Bei der Herstellung eines Mehrteilers von eurem eigenen Motiv wird es allerdings unter Umständen ein wenig knifflig, denn eine individuelle, dem Motiv angepasste Aufteilung bedeutet ein wenig Vorbereitung. Das hat andererseits einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Während der Bearbeitung eures Motivs im Fotobearbeitungsprogramm könnt ihr die unterschiedlichsten Varianten ausprobieren und findet so genau den perfekten Motivzuschnitt. Die gewählten Ausschnitte speichert ihr dann als Einzelbilder ab und könnt sie anschließend in der jeweils gewünschten Größe bestellen.

Die DIY-Methode

Diese Lösung ist sicherlich bequem – alternativ könnt ihr euch aber auch einen einzigen großen Fotoprint bestellen und diesen selbst entsprechend zuschneiden. Das schont den Geldbeutel und bietet sich an, wenn ihr mit dem Bildbearbeitungsprogramm weniger geübt seid, als mit Lineal und Cutter - erfordert aber selbstverständlich einiges an Planung (sonst ist der schöne, teure Fotodruck schnell unwiederbringlich ruiniert). Zeichnet euch die gewünschte Aufteilung am besten zunächst auf einem kleinen Ausdruck des Fotos ein und übertragt sie anschließend in größerem Maßstab auf die Rückseite des Großformatdrucks.

Skyline Paris auf drei großen Drucken

Die clevere Alternative: Bestellt euer Bild als einzelnes Poster und schneidet es selbst zurecht

Kreativ werden

Das Aufhängen des fertigen Arrangements bietet zusätzliche kreative und unkonventionelle Gestaltungsmöglichkeiten. Meist halten wir uns automatisch an die perspektivische Horizontale. Wenn ihr diese aber mehr oder weniger asymmetrisch gegeneinander verschiebt oder sogar ein wenig dreht, könnt ihr je nach Motiv eine überraschende und großartige Wirkung erzielen.

Sehr elegant wirkt es auch, wenn ihr die einzelnen Teile des Gesamtbilds in ihre eigenen Bildrahmen setzt, um sie noch deutlicher voneinander abzugrenzen.

Fazit

Ihr seht: Nicht immer braucht es viel Geld, um eine außergewöhnliche und einzigartige Wanddeko für euer Zuhause zu schaffen. Manchmal kommt es vor allem auf eure eigene Kreativität an – und natürlich auf eure fotografischen Meisterwerke!

Wir lesen uns!

Euer Team von MEINFOTO

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