Ein Fotobuch gestalten – wie schwer kann das schon sein? Aber sobald es losgeht, kommen euch schon die ersten Fragen: Wie fange ich an? Welche Struktur passt am besten? Und welches Layout soll ich nutzen? Unsere Tipps helfen euch, das perfekte Design für euer Fotobuch zu entwerfen. Und das Beste: es ist total einfach…
Früher hatte man es schwer, ein Fotoalbum zusammenzustellen: Abzüge sammeln, Auswahl treffen, Einkleben, von Hand beschriften… das alles war (und ist) eine eher mühsame Sache. Noch schlimmer wird es, wenn man diese Arbeit auch noch halbherzig angeht – dann ist das Ergebnis nämlich meist nicht sonderlich originell und – sicherlich ein großes Manko – das Fotobuch lässt sich auch nicht vervielfältigen.
Viel Aufwand und eingeschränkte Möglichkeiten – Fotobücher waren entweder mühsam oder eintönig
Heute habt ihr es zum Glück einfacher: Denn jetzt könnt ihr Fotokalender, Fotobücher und vieles mehr am Computer selbst erstellen und gestalten. Die dazu nötige Software müsst ihr nur herunterladen (oder ihr nutzt beispielsweise unsere Online-Software) und dann habt ihr die Wahl aus zahlreichen Gestaltungsoptionen für Hintergründe, Seitenlayouts, Einbände usw. Die Bilder könnt ihr aus eurem Speicherort direkt in die Buchseiten hineinladen. Auch die Bearbeitung der Bilder ist in der Regel in gewissem Maße möglich. Auf diese Weise könnt ihr euch dein individuelles, unverwechselbares Fotobuch erstellen.
Wenn ihr aber ein wirklich ganz besonderes Fotobuch euer Eigen nennen oder verschenken wollt, dann haben wir für euch einige Tipps und Anregungen.
Schneller, einfacher, abwechslungsreicher: individuelle Fotobücher von MEINFOTO.
Die allererste Frage lautet: Welches Thema soll euer Fotobuch haben? Möchtet ihr eure Urlaubsbilder präsentieren oder ein besonderes Familienfest festhalten? Soll mit eurem Fotobuch eine Geschichte erzählt werden oder möchtet ihr ausschließlich die Bilder auf den Betrachter wirken lassen? Möchtet ihr zum Beispiel eine Geschichte erzählen, lohnt es sich, eure Bilder zunächst besonders gründlich auszuwählen und chronologisch zu sortieren.
Ihr könnt alles als Geschichte erzählen, wenn ihr kreativ seid. Berichtet von eurer letzten Reise oder erzählt die Geschichte eures Patenkindes von der Geburt bis zum Abitur – alles ist möglich.
Für wen soll das Fotobuch sein? Überlegt euch das passende Konzept für eure Geschichte.
Die Auswahl des Buchformats, also Hoch- oder Querformat oder auch quadratisch, ist in erster Linie Geschmacksache. Zudem hängt es ein wenig von den Bildformaten ab, die ihr bevorzugt und verwenden möchtet. Um eine Geschichte erzählen zu können, müsst ihr auch an Raum für Text denken und auf welche Weise er eingebunden werden soll. Hier bieten sich kurze, beschreibende Texte quasi als Bildunterschriften an. Eine weitere Möglichkeit ist es, jeweils eine Textseite als Aufmacher einzufügen, bevor ein Zeitabschnitt mit den entsprechenden Bildern beginnt.
Für ein Fotobuch mit Bildern von der letzten Urlaubsreise ohne viel Text solltest du besonderes Augenmerk auf die Zusammenstellung der Fotos legen. Auch hier solltest du chronologisch vorgehen. Ein roter Faden sollte in jedem Fotobuch erkennbar sein.
Für jeden speziellen Ort könnt ihr z.B. den Ortsnamen in das erste Bild der Folge einbauen. Mit dieser Chronologie schafft ihr auch ohne erklärende Texte eine Geschichte.
Reisechronik ohne viel Text – nennt den Ortsnamen im ersten Bild der Reihe.
Wenn ihr eines eurer Fotos anseht und das Gefühl habt, es ist stimmig und harmonisch, dann habt ihr bewusst oder unbewusst die klassischen Regeln der Bildgestaltung berücksichtigt. Formen, Farben, Strukturen und Proportionen im richtigen Verhältnis sorgen wahlweise für Harmonie, Ruhe, Entspannung oder aber für Spannung und Dynamik.
Der Goldene Schnitt – wie in diesem Beitrag näher erläutert – steht zum Beispiel für die Ausstrahlung von Harmonie, diagonale Linienführung und asymmetrische Strukturen sprechen hingegen von Dynamik und Bewegung.
Sucht bei euren Fotos nach formalen und inhaltlichen Gemeinsamkeiten. Diese lassen sich hervorragend zu Kapiteln oder Gruppen zusammenfügen.
Für ganz besondere Effekte könnt ihr mit Bild-in-Bild-Kompositionen sorgen. Hierfür wählt ihr als Hauptbild ein Foto mit dem Grundthema aus und fügt nebeneinander platziert zwei oder drei kleinere Detailmotive ein. Wäre das Grundthema die Wasserwelt, könnte das folgendermaßen aussehen: Den Hintergrund – das Hauptmotiv – bildet ein Foto von der Wasseroberfläche des sanft bewegten Meeres, die Detailfotos zeigen einen Fischschwarm, aufgeteilt in 2 oder 3 Teilbilder.
Mit diesem Kniff lässt sich aber z.B. auch ein Aufmacher für eine Familienchronik erstellen, der auf einen Blick eine Vorschau auf die ihm folgende Geschichte vermittelt.
SBild-in-Bild-Kompositionen vermitteln viele Eindrücke auf einer einzigen Seite
Ganz gleich, welches Format euer Fotobuch haben wird – die wichtigste Regel lautet: Überfrachte die Seiten nicht! Das bedeutet: Wähle lieber größere Formate für eure Bilder als viele kleine Fotos auf eine Seite zu stellen. Letzteres wirkt schnell unübersichtlich und viele Details eurer Bilder gehen dabei verloren.
Die Fotobuch-Software bietet viele Hintergründe zur Auswahl, die ihr unter die Bilder legen könnt. Doch wie wäre es mit einem zum Thema passenden, ruhigen, unaufdringlichen und für alle Seiten eures Buches geeigneten Hintergrund, den ihr selbst aufgenommen habt? Bei der Auswahl für einen solchen Hintergrund solltet ihr darauf achten, dass er möglichst wenige, am besten gar keine Details enthält und sehr sanft in den Farben gehalten ist. So kollidiert er nicht mit den verschiedenen Motiven, die ihr auf den Seiten platzieren wollt.
Ein echter Hingucker sind auch Bilder mit sich wiederholenden Formen und Farben. Sie eignen sich sehr gut für eine ganze Doppelseite.
Ein Hochzeitsbuch mit edel gestaltetem Layout – mit unserer Fotobuch-Software ganz einfach
Eine schöne Zeichnung oder Grafik ist toll für den Hintergrund. Ihr könntt sie aus den Vorlagen wählen oder einfach wie ein Foto in die Fotobuch-Software laden. Ihr könnt aber auch detailreichere Landschafts- oder Architekturaufnahmen stark aufhellen, um sie als Hintergrund einzusetzen. Probiert beides einfach einmal aus, um herauszufinden, was euch am besten gefällt.
Fotobuch-Software bietet heutzutage unglaublich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn ihr aber einzelne Fotos verbessern wollt, bietet sich ein kostenloses Bearbeitungsprogramm an. Dazu zählen zum Beispiel Gimp für die Bildbearbeitung oder Scribus für DTP. (Professionelle Programme wie Adobe Photoshop zur Bildbearbeitung oder Adobe InDesign für das Desktop Publishing sind ebenfalls hervorragend geeignet – für einen seltenen Einsatz allerdings sicher zu teuer.)
Eines haben alle genannten und auch die zahlreichen nicht genannten Programme gemeinsam: Es braucht eine gewisse Einarbeitungszeit, um sie effizient nutzen zu können. Vielleicht seid ihr aber bereits im Besitz eines solchen Programms und nutzt es anderweitig – dann wird es euch beim Erstellen eures Fotobuches auf alle Fälle eine gute Unterstützung sein.
So klassisch wie das alte Fotobuch am Anfang, und doch moderner und schöner gestaltet
Anschließend speichert ihr die fertigen Fotos jeweils als JPG-Datei in höchster Qualität ab. Diese Fotos fügt ihr dann einfach in die Fotobuch-Software von meinfoto.de ein. Mit euren schönsten Fotos könnt ihr zum Beispiel eine Bild-in-Bild-Komposition gestalten, indem ihr ein großes Bild als Hintergrund für die komplette Buchseite nehmt und darauf einzelne Bildcontainer für Detail-Fotos platziert.
Ihr seht – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und wenn ihr ein bisschen Herzblut reinsteckt, werdet ihr mit einem ganz besonderen Fotobuch belohnt!
Wir lesen uns!
Euer Team von MEINFOTO